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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Fortbildungsangebote und Programme von Heike Broßwitz

Stand: 03.10.2025

1. Geltungsbereich und Begriffe

  • Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Heike Broßwitz (nachfolgend „Anbieterin“) und ihren Kund*innen über Fortbildungs-, Trainings- und Bildungsangebote, einschließlich digitaler Inhalte und begleitender Unterlagen. Dies umfasst insbesondere:
    • offene Online- und Präsenzformate (Fortbildungen, Kurse, Programme),
    • Inhouse-Fortbildungen und Schulungen für Unternehmen und Organisationen,
    • 1:1-Fortbildungsformate (z. B. individuelle Lernbegleitung zu KI-Themen).
  • „Verbraucher“ ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). „Unternehmer“ ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
  • Individuelle Abreden zwischen Anbieterin und Kund*in haben Vorrang vor diesen AGB. Dies gilt insbesondere für Rahmenverträge mit Volkshochschulen, Bildungsträgern oder Unternehmen. Abweichende AGB der Kund*innen werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin stimmt deren Geltung ausdrücklich in Textform zu.

2. Vertragsgegenstand und Abgrenzung

  • Gegenstand ist die Erbringung von Fortbildungs-, Trainings- und Bildungsleistungen als Dienstleistung. Ein konkreter Erfolg (z. B. ein bestimmtes Ergebnis, Abschluss, Heilversprechen) wird – sofern nicht ausdrücklich vereinbart – nicht geschuldet.
  • Die Angebote richten sich an Erwachsenenbildung und berufliche Fortbildung, insbesondere im Bereich KI-Grundbildung. Sie sind keine Psychotherapie oder Heilbehandlung. Medizinische oder therapeutische Leistungen werden nicht erbracht. Die Kund*in ist für ihre Entscheidungen und Handlungen selbst verantwortlich.
  • Teilnahmebescheinigungen dokumentieren ausschließlich die Teilnahme am Angebot und stellen keine staatlich anerkannte Prüfung oder berufliche Qualifikation dar.
  • Leistungen können vor Ort, telefonisch oder über gängige Online-Tools (z. B. Videokonferenz-Plattformen) erbracht werden. Technische Voraussetzungen und Zugangsdaten teilt die Anbieterin rechtzeitig mit.

Inhaltsgrenzen der Fortbildung:

  • Die Fortbildungsangebote ersetzen keine medizinische, psychotherapeutische, rechtliche oder steuerliche Beratung. Die Anbieterin erteilt keine Rechts- oder Steuerberatung und gibt keine Heils- oder Erfolgsversprechen.
  • Bei gesundheitlichen Beschwerden ist vor Teilnahme ärztlicher Rat einzuholen.

2a. Digitale Inhalte und digitale Dienstleistungen

  • Soweit Leistungen digitale Inhalte (z.B. Videos, Audios, PDFs, E-Learning-Module) oder digitale Dienstleistungen umfassen, stellt die Anbieterin diese während des vereinbarten Zugangszeitraums im vertraglich beschriebenen Umfang bereit.
  • Die Anbieterin erfüllt die nach §§ 327 ff. BGB geschuldeten Aktualisierungspflichten (insbesondere Sicherheits- und Funktions‑Updates) für den Zeitraum, der nach Art und Zweck der Inhalte üblich ist. Die Kund*in wird über wesentliche Updates informiert und hat diese zu installieren bzw. die bereitgestellten Zugänge zu nutzen; unterbleibt dies, können Ansprüche entfallen, soweit der Mangel hierauf beruht.
  • Mängelrechte: Bei nicht vertragsgemäßer Bereitstellung bestehen die gesetzlichen Rechte (Nacherfüllung, Minderung, Rücktritt, Schadensersatz).
  • Mitwirkung: Die Kund*in stellt die technischen Mindestvoraussetzungen (Internet, Endgerät, gängiger Browser/Player) sicher und wirkt an der Fehlerbehebung angemessen mit (Fehlerbeschreibung, Screenshots, Zeitpunkte/Logs).
  • Kein Eigentum: An digitalen Inhalten werden ausschließlich die in Ziff. 8 geregelten, einfachen Nutzungsrechte eingeräumt.
  • Technik-Mindestanforderungen (Kurzliste, anpassbar): aktueller Chrome, Firefox oder Safari; stabile Internetverbindung; Kamera/Mikro für Live-Sessions; unterstützte Dateiformate u. a. PDF, MP4.

3. Vertragsschluss und Einbeziehung der AGB

  • Angebote der Anbieterin sind freibleibend. Ein Vertrag kommt in der Regel zustande durch ein schriftliches Angebot der Anbieterin (einschließlich E-Mail oder Dokument) und dessen Annahme durch die Kund*in durch Bestätigung und Zahlungseingang.
  • Soweit künftig ein Online-Buchungssystem eingesetzt wird, gelten die dort transparent dargestellten Schritte zum Vertragsschluss. Der Bestellprozess umfasst die dargestellten technischen Schritte bis zur verbindlichen Bestellung. Vor Absenden der Bestellung kann die Kund*in Eingaben überprüfen und korrigieren. Soweit ein Online-Buchungssystem eingesetzt wird, wird der Vertragstext von der Anbieterin gespeichert.
  • Bei Online-Buchungen werden diese AGB der Kund*in vor Vertragsschluss bereitgestellt. Durch aktivierte Checkbox („AGB gelesen und akzeptiert“) werden sie Vertragsbestandteil. Die Kund*in erhält die Vertragsinformationen in Textform per E-Mail.
  • Bei Online-Buchungen wird der Bestell-Button so beschriftet, dass die Kund*in ausdrücklich bestätigt, eine Zahlung zu schulden (z.B. „zahlungspflichtig bestellen“). Die Pflichtinformationen nach Art. 246a EGBGB werden unmittelbar vor Abgabe der Bestellung klar, verständlich und hervorgehoben angezeigt.
  • Vertragssprache ist Deutsch, sofern nicht abweichend vereinbart.
  • Rechtliche Hinweise: Es besteht gesetzliche Mängelhaftung. Kompatibilität/Interoperabilität: Die digitalen Inhalte der Anbieterin sind nutzbar mit Windows und macOS; aktuellem Chrome, Firefox oder Safari; Videocalls via Zoom oder Microsoft Teams; Kamera und Mikrofon erforderlich; Formate u. a. PDF und MP4. Nähere Angaben finden sich in der jeweiligen Kurs-/Angebotsbeschreibung.

4. Leistungsumfang, Termine und Mitwirkungspflichten

  • Der konkrete Leistungsumfang (Anzahl und Dauer von Sessions, Programminhalte, Begleitmaterialien) ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Buchungsbeschreibung.
  • Die Kund*in stellt sicher, dass sie die für die Durchführung erforderlichen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig vornimmt (z. B. Bereitstellung von Informationen, Teilnahme an Terminen, technische Voraussetzungen). Unterlässt die Kund*in Mitwirkungen, kann dies Leistungsstörungen verursachen; der Entgeltanspruch bleibt unberührt, soweit die Leistungsstörung allein auf der fehlenden Mitwirkung beruht.
  • Die Anbieterin ist berechtigt, Inhalte und Methoden nach pflichtgemäßem Ermessen anzupassen, soweit der Kern der vereinbarten Leistung gewahrt bleibt und die Anpassung sachlich gerechtfertigt ist.
  • Die Anbieterin kann sich qualifizierter Erfüllungsgehilfen bedienen. Bei Verhinderung (z. B. Krankheit) wird die Anbieterin nach Möglichkeit Ersatztermine anbieten.
  • Leistungsänderungen/Vertretung: Anpassungen erfolgen nur aus sachlichem Grund (z. B. Aktualisierung von Inhalten, Verfügbarkeit von Dozent*innen) und werden – soweit zumutbar – vorab angekündigt. Vertretungen sind gleich- oder höherqualifiziert.
  • Technik-/Support-Hinweise: Mindestanforderungen umfassen einen aktuellen Chrome, Firefox oder Safari und eine stabile Internetverbindung. Videokonferenzen erfolgen über Zoom oder Microsoft Teams. Support-Zeitfenster: Mo–Fr 10–16 Uhr; übliche Reaktionszeit auf Anfragen: regelmäßig innerhalb von 2 Werktagen.

4a. Zugangszeitraum, Accounts und Fair-Use

  • Sofern nicht anders angegeben, erhalten Kund*innen bei Programmen/Kursen Zugang zu Kursbereichen und Materialien mindestens bis zum Ende des Programms und im Regelfall insgesamt 12 Monate ab Start, sofern in der Angebotsbeschreibung nichts anderes geregelt ist. Bei 1:1-Fortbildungsformaten besteht kein dauerhafter Zugang zu Aufzeichnungen, sofern nicht ausdrücklich vereinbart.
  • Zugänge sind personengebunden und nicht übertragbar. Account-Sharing ist untersagt. Die Anbieterin darf bei Missbrauch Accounts zeitweise sperren oder nach Abmahnung kündigen.
  • Zahlungsverzug: Bei offenem Entgelt kann die Anbieterin Zugänge bis zum Ausgleich vorübergehend sperren. Bestehende Mängelrechte bleiben unberührt.

4b. Community-Regeln und Hausrecht

  • Für interaktive Bereiche (Comments, Foren, Live-Chats, Gruppen-Calls) gilt eine respektvolle, sachliche Kommunikation. Untersagt sind u.a. rechtswidrige Inhalte, Beleidigungen, Diskriminierung, Werbung, Spam sowie das Teilen fremder Inhalte ohne Rechte.
  • Die Anbieterin übt das virtuelle Hausrecht aus und kann Beiträge moderieren und Nutzer bei Verstößen nach Abmahnung vorübergehend oder dauerhaft ausschließen. Entgeltrückerstattungen richten sich nach den gesetzlichen Vorgaben.

5. Vergütung, Preise und Zahlungsbedingungen

  • Es gelten die im Angebot bzw. bei Buchung ausgewiesenen Preise zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Solange die Anbieterin unter § 19 UStG (Kleinunternehmerstatus) fällt, werden keine Umsatzsteuerbeträge ausgewiesen. Gegenüber Verbrauchern werden Preise stets als Bruttoendpreise ausgewiesen.
  • Übergangsregelung: Fällt die Anbieterin zukünftig nicht mehr unter § 19 UStG, werden die Preise als Endpreise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer ausgewiesen. Bereits geschlossene Verträge bleiben von der Statusänderung unberührt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
  • Sofern nicht anders vereinbart, ist die Vergütung vor der ersten Session fällig. Ratenzahlung ist nur nach ausdrücklicher Vereinbarung möglich.
  • Preisangaben gegenüber Verbrauchern erfolgen im Einklang mit den jeweils geltenden gesetzlichen Vorschriften zur Preisangabe. Die konkrete Darstellung erfolgt im Angebot/Checkout.
  • Rechnungen sind binnen 7 Kalendertagen ohne Abzug zahlbar. Gerät die Kund*in in Verzug, fallen Verzugszinsen und etwaige Mahnkosten nach gesetzlichen Vorschriften an.
  • Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen der Kund*in nur zu, soweit ihre Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Bei Mängelrügen bleiben gesetzliche Zurückbehaltungsrechte unberührt.
  • Zahlungsmodalitäten – Ergänzung: Bei vereinbarter Ratenzahlung sind die Raten zu den angegebenen Fälligkeiten von der Kund*in per Überweisung zu zahlen. Maßgeblich ist der Zahlungseingang auf dem Konto der Anbieterin. Gerät die Kund*in in Verzug, gelten die gesetzlichen Verzugszinsen; angemessene Mahnkosten können berechnet werden.
  • Rücklastschrift: Entstehen durch von der Kund*in zu vertretende Rücklastschriften Kosten, kann die Anbieterin hierfür eine angemessene Pauschale von 5,00 € je Vorgang verlangen, sofern nicht ein geringerer Schaden nachgewiesen wird.
  • Für SEPA-Lastschrift, SEPA-Überweisung und Kartenzahlungen werden keine Zahlungsaufschläge berechnet (§ 270a BGB).

5a. Gutscheine und Rabattcodes

  • Wertgutscheine (entgeltlich erworben) verjähren nach gesetzlicher Frist (§ 195 BGB, drei Jahre). Aktions-/Promogutscheine (unentgeltlich) sind bis zum jeweils angegebenen Datum gültig. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Kombinationen sind nur bei ausdrücklicher Angabe möglich.

5b. Teilnahmevoraussetzungen – Alter

  • Die Angebote richten sich an volljährige Personen. Minderjährige können nur mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten teilnehmen.

6. Terminabsagen, Umbuchungen und Stornierungen

  • Einzeltermine (1:1-Fortbildungsformate): Umbuchungen bis 48 Stunden vor dem Termin sind kostenfrei möglich. Bei Absage/Umbuchung innerhalb von 48 Stunden oder Nichterscheinen wird das volle Honorar fällig, es sei denn, die Kund*in weist nach, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
  • Die nachfolgenden Stornopauschalen berücksichtigen regelmäßig ersparte Aufwendungen und die Möglichkeit einer anderweitigen Belegung.
  • Programme/Workshops mit festem Starttermin: Vertragliche Stornierung bis 14 Tage vor Start gegen 25 % Stornopauschale; bis 7 Tage vor Start 50 %; danach 100 %. Die Stornopauschalen entfallen, wenn ein geeigneter Ersatzteilnehmer gestellt wird und die Anbieterin zustimmt.
  • Abgrenzung zum gesetzlichen Widerrufsrecht: Die gesetzlichen Widerrufsrechte von Verbrauchern (siehe Ziffer 7) bleiben unberührt und sind von den vorstehenden vertraglichen Stornoregelungen zu unterscheiden. Innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist fallen keine Stornopauschalen an. Bei Ausübung des Widerrufs nach Beginn der Leistung schuldet der Verbraucher lediglich Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen (§ 357 BGB). Die vertraglichen Stornopauschalen finden dann keine Anwendung.
  • Muss die Anbieterin aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, höhere Gewalt) einen Termin verschieben, wird unverzüglich ein Ersatztermin angeboten. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht; bereits gezahlte Entgelte für ausgefallene Termine werden erstattet, soweit kein Ersatztermin angeboten werden kann. Gesetzliche Rechte der Kund*in bleiben unberührt.
  • Bei Stornopauschalen werden ersparte Aufwendungen und anderweitige Verwendung angemessen berücksichtigt. Die Stornopauschalen stellen pauschalierten Schadensersatz dar; der Kund*in bleibt der Nachweis eines geringeren oder nicht entstandenen Schadens unbenommen. Die Benennung eines geeigneten Ersatzteilnehmers ist bis zum Leistungsbeginn kostenfrei möglich; die Anbieterin darf die Zustimmung nur aus sachlichem Grund verweigern.

6a. Laufzeit und Kündigung bei Programmen

  • Fortbildungsprogramme und Lehrgänge haben feste Start- und Endtermine. Es handelt sich nicht um Abonnements oder automatisch verlängernde Verträge.
  • Während der Programmlaufzeit besteht grundsätzlich kein vertragliches ordentliches Kündigungsrecht. Gesetzliche Sonderkündigungsrechte (z. B. bei wichtigem Grund) bleiben unberührt.
  • Für Verbraucher*innen bestehen die gesetzlichen Widerrufs- und Rücktrittsrechte gemäß § 7 dieser AGB. Darüber hinaus ist keine ordentliche Kündigung während der Programmlaufzeit vorgesehen.

6b. Höhere Gewalt

  • Bei Ereignissen höherer Gewalt (insbesondere Naturkatastrophen, Epidemien, Pandemien, Kriegen, Terroranschlägen, behördlichen Maßnahmen sowie länger andauerndem Ausfall zentraler technischer Infrastrukturen), die außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin liegen, ruhen die Leistungspflichten für die Dauer der Störung. Bereits gezahlte Entgelte für ausgefallene Einheiten werden nachgeholt oder gutgeschrieben. Die Anbieterin informiert die Kund*in unverzüglich über die Störung und die voraussichtliche Dauer. Gesetzliche Rechte der Kund*in bleiben unberührt.

7. Widerrufsrecht für Verbraucher (B2C)

Soweit gesetzlich ein Widerrufsrecht besteht oder von der Anbieterin freiwillig eingeräumt wird, gilt folgende Widerrufsbelehrung:

Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu (§ 355 BGB), vorbehaltlich gesetzlicher Ausnahmen (§ 312g BGB). Nachfolgend die Belehrung für Live-Dienstleistungen (Präsenz- und Live-Online-Fortbildungen) sowie digitale Selbstlerninhalte:

Widerrufsbelehrung für Live-Dienstleistungen

  • Widerrufsrecht: Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Frist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
  • Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir (Heike Broßwitz, Schanzenweg 2 A, 23564 Lübeck, +49 (0) 173 999 71 84, heike@quantensprung.me) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E‑Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
  • Zur Wahrung der Frist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Frist absenden.

Folgen des Widerrufs

  • Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, hat die Anbieterin Ihnen alle Zahlungen, die sie von Ihnen erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei ihr eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwendet die Anbieterin dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
  • Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie der Anbieterin einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie die Anbieterin von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht (§ 357 Abs. 8 BGB).

Hinweise zum vorzeitigen Erlöschen des Widerrufsrechts

  • Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn die Anbieterin die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch die Anbieterin verliert (§ 356 Abs. 4 BGB). Die Einholung dieser Zustimmung/Bestätigung erfolgt im Buchungsprozess.

Hinweise für digitale Inhalte (nicht auf Datenträger)

  • Das Widerrufsrecht erlischt, wenn die Anbieterin mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem Sie (i) ausdrücklich zugestimmt haben, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und (ii) Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie mit Beginn der Ausführung Ihr Widerrufsrecht verlieren (§ 356 Abs. 5 BGB).

8. Nutzungsrechte an Unterlagen und Aufzeichnungen

  • Sämtliche von der Anbieterin bereitgestellten Inhalte (z. B. Arbeitsblätter, Präsentationen, Videos, Audio-/Bilddateien) sind urheberrechtlich geschützt. Die Kund*in erhält – soweit nicht anders vereinbart – ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht zur eigenen Nutzung. Unternehmer dürfen Inhalte intern durch eigenes Personal verwenden.
  • Der Upload in öffentliche oder kommerzielle Plattformen ist untersagt. Aufzeichnungen sind nur mit vorheriger, dokumentierter Einwilligung aller Beteiligten zulässig (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO); heimliche Ton-/Bildaufnahmen sind untersagt und können strafbar sein (§ 201 StGB). Zweck, Empfänger und Speicherdauer werden vor der Einwilligung mitgeteilt; Einwilligungen sind jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufbar.
  • Eine Weitergabe an Dritte, öffentliche Zugänglichmachung, Bearbeitung oder Verwertung über die vertraglich zulässige Nutzung hinaus ist untersagt, es sei denn, die Anbieterin hat vorher in Textform zugestimmt.
  • Die Einräumung der Nutzungsrechte nach dieser Ziffer erfolgt erst nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung.
  • Eigene Aufzeichnungen der Anbieterin erfolgen nur mit vorgenannter Einwilligung und nach transparenter Information über Zweck, Empfänger und Speicherdauer.

9. Vertraulichkeit und Datenschutz

  • Die Anbieterin behandelt alle im Rahmen der Fortbildungszusammenarbeit erlangten Informationen (insbesondere persönliche Beispiele, Unternehmensinterna aus Fortbildungsformaten) vertraulich. Entsprechendes gilt für die Kund*in hinsichtlich Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen der Anbieterin.
  • Personenbezogene Daten werden unter Beachtung der anwendbaren Datenschutzgesetze (insbesondere DSGVO) verarbeitet. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung, zu Rechtsgrundlagen, Speicherfristen, eingesetzten Dienstleistern (z. B. Videokonferenz- und Kursplattformen), Auftragsverarbeitern sowie etwaigen Drittlandübermittlungen finden Sie in der Datenschutzerklärung unter https://quantensprung.me/datenschutz. Die Datenschutzerklärung ist nicht Bestandteil dieser AGB.

9a. Einwilligungen für Referenzen

  • Die Nutzung von Feedback von Kund*innen (Testimonials), Namen, Logos oder Fallstudien zu Werbe- oder Referenzzwecken erfolgt nur mit vorheriger ausdrücklicher Einwilligung der Kund*in.
  • Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden; bereits gedruckte oder archivierte Medien bleiben unberührt.

10. Haftung

  • Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  • Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kund*in regelmäßig vertrauen darf). In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach beschränkt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden.
  • Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit die Anbieterin eine Garantie übernommen hat, bei arglistigem Verschweigen von Mängeln oder nach dem Produkthaftungsgesetz.
  • Für Leistungen, die auf Infrastruktur Dritter (z. B. Videokonferenz-Plattformen) aufsetzen, haftet die Anbieterin nicht für deren Verfügbarkeit oder Störungen, soweit diese im Verantwortungsbereich des jeweiligen Dritten liegen und nicht von der Anbieterin mitzuverantworten sind.
  • Gegenüber Unternehmern ist die Haftung für mittelbare Schäden und Folgeschäden (insbesondere entgangenen Gewinn) ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen.

11. Fernunterrichtsgesetz (FernUSG)

  • Die Fortbildungsangebote der Anbieterin sind nach derzeitiger Einschätzung nicht als Fernunterricht im Sinne des FernUSG einzuordnen, da keine systematische, vertraglich verpflichtende Lernerfolgskontrolle stattfindet. Die Angebote dienen der praxisorientierten Erwachsenenbildung und Fortbildung.
  • Sollte ein zukünftiges Angebot nach dem FernUSG zulassungspflichtig sein, wird es erst nach entsprechender Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) angeboten. Die jeweilige Zulassungsnummer wird in der Angebotsbeschreibung mitgeteilt.

12. Verbraucherschlichtung

  • Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle gemäß Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (§ 36 VSBG) teilzunehmen.

13. Rechtswahl, Erfüllungsort und Gerichtsstand

  • Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gelten die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, vorrangig.
  • Erfüllungsort ist – gegenüber Unternehmern – der Sitz der Anbieterin. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
  • Ist die Kund*in Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen Anbieterin und Kund*in der Sitz der Anbieterin. Gleiches gilt, wenn die Kund*in keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, sofern sie nicht Verbraucher*in ist.

14. Schlussbestimmungen

  • Sollten einzelne Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
  • Form und Vorrang individueller Abreden: Änderungen und Ergänzungen des Vertrags einschließlich dieser AGB bedürfen mindestens der Textform (z.B. E-Mail). Individuelle Absprachen zwischen Anbieterin und Kund*in gehen diesen AGB vor.

15. Anbieterkennzeichnung

Angaben gem. § 5 DDG:

Heike Broßwitz
Schanzenweg 2 A, 23564 Lübeck
heike@quantensprung.me | Telefon +49 (0)173 999 71 84

Hinweis zur Barrierefreiheit: Informationen zur digitalen Barrierefreiheit der Online-Angebote der Anbieterin und eine Kontaktmöglichkeit für Feedback finden Sie in der Barrierefreiheitserklärung unter https://quantensprung.me/barrierefreiheit.


Anlage: Muster‑Widerrufsformular

(nur für Verbraucher zu verwenden)

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An
Heike Broßwitz
Schanzenweg 2 A, 23564 Lübeck
heike@quantensprung.me

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:

— Bestellt am (*)/erhalten am (*):
— Name des/der Verbraucher(s):
— Anschrift des/der Verbraucher(s):
— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
— Datum:

(*) Unzutreffendes streichen.

Praxisorientiert
Freiwillige Übungen
Barrierearme Materialien